AG Baumschutz

Unsere Vision ist eine grünere Innenstadt, in der sich die Bürgerinnen und Bürger auch bei hochsommerlichen Temperaturen wieder gerne aufhalten möchten.

Für die Idee der „essbaren Stadt“, wo Menschen jeden Alters in Kontakt kommen und sich austauschen können, stehen wir in Kontakt mit StadtGrün und suchen nach einem umsetzbaren Konzept.

Das Umland sollte nicht durch Ausweisung weiterer Neubaugebiete versiegelt werden. Gerade die grünen Höhenzüge werden zukünftig immer wichtiger werden, da sie als Frischluftschneisen dienen.

Unsere Wälder stehen angesichts des jetzt spürbaren Klimawandels vor einem massiven Umbruch. Diese müssen geschützt und nachhaltiger aufgeforstet werden. Bäume sind wichtige Bausteine im Klimaschutz und sollten weniger als Wirtschaftsgut angesehen werden.

Ein Erfolg ist, dass die seit 2005 stillgelegte Baumschutzsatzung der Stadt Bergisch Gladbach durch eine Eingabe unsererseits – fast zeitgleich mit den Grünen – wieder ins Leben gerufen wurde.

Wir suchen nach Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit anderen Vereinen oder Gemeinschaften z.B. dem Gartenbauverein Refrath, dem NABU, dem RBN, dem BUND und der Arbeitsgruppe Baum aus Bergisch Gladbach.

In der städtischen Bauplanung wird eindeutig zu wenig auf Klimaprobleme eingegangen. In den Planungen werden Konzepte zum Klimaschutz häufig nicht angewendet – z.B. eine mögliche Fassadenbegrünung des neuen Stadthaus oder mehr natürliche Beschattung in den Fußgängerzonen.

Die Realisierung der „essbaren Stadt“ gestaltet sich als schwierig, da es wenige Flächen in der Stadt gibt, um dieses Projekt umzusetzen.

Wegen Personal- und Geldmangels ist das Vorantreiben von Projekten bei der Stadt Bergisch Gladbach schwierig, deshalb müssen wir selber schauen, dass wir Talente, Geldgeber und Unterstützer finden.

Wir fordern

  • Außen- bzw. Fassadenbegrünung von (öffentlichen) Bauten – statt steriler Glasflächen
  • essbare Stadt – statt graue Fußgängerzonen
  • blühende Hausgärten – statt graue Steingärten
  • mehr blühende Wiesen – statt „pflegeleichte“ Rasenflächen
  • Überarbeitung des Flächennutzungsplanes 2035 – statt Versiegelung des Umlandes

Wir wünschen

  • bessere Information und Einbindung der BürgerInnen in die Idee, dass die Stadt grüner werden muss, um für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet zu sein.